Zitat frei nach Horatio Greenough 1852

 

Die HUFORTHODÄDIE

 

 

 

Die Funktion und Form des Hufes hängen míndestens so eng zusammen wie das Huhn und das Ei

 

- das eine bedingt das andere !

 

Mit diesem Factum hängt jede Hufbearbeitung zusammen – im positiven als auch im negativen Sinne.

 

Gewollte und auch ungewollte Formveränderungen des Hufes, werden immer die Funktion desgleichen beeinflussen.

Der Mensch mit seiner Bearbeitungstechnik, das Pferd selbst durch seinen Bewegungsablauf,

Krankheiten und die Bodenverhältnisse nehmen direkten Einfluss auf die Form der Hufe

und somit auch auf die Funktion.

 

An diesem Hebel kann ich als Hufbearbeiterin direkt das System beeinflussen.

 

Es braucht Wissen, Einfühlungsvermögen und natürlich auch Zeit. Die Formveränderungen gehen allmählich vor sich,

sie haben dadurch allerdings nachhaltige Wirkung auf die Strukturen der unteren Gliedmaßen

und dadurch auf den gesamten Bewegungsablauf des Pferdes.

 

Diese „positive Beeinflussung“, d.h. die Rehabilitierungsmaßnahmen, funktionieren nur im Barhufzustand,

wenn die Hufe Abrieb erhalten, Gegendruck vom Boden erfahren und gezielt

mit den notwendigen Bearbeitungsschritten versorgt werden können.

 

Permanenter Hufschutz hat bezüglich der Nutzung des Pferdes einen berechtigten großen Stellenwert,

in der Rehabililation von formgeschädigten Hufen hat er dagegen nichts zu suchen.

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